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Lachssperma spritzen: Wirkungsweise, Anwendung, Risiken und Erfahrungen mit Polynukleotiden

Lukas Fuchs vor 1 Woche Hautverjüngung und ästhetische Behandlungen 3 Min. Lesezeit

Die Behandlung „Lachssperma spritzen“ macht seit Kurzem in Ästhetik- und Dermatologie-Kreisen Furore. Hinter dem provokanten Begriff verbergen sich Polynukleotide (Salmon-DNA) — ein innovativer Biostimulator zur Hautrevitalisierung. Dieser Artikel erklärt, wie die Methode funktioniert, für wen sie geeignet ist, welche Ergebnisse zu erwarten sind und worauf Sie bei der Auswahl der Klinik achten sollten.

Was bedeutet „Lachssperma spritzen“?

Der Ausdruck „Lachssperma spritzen" ist ein populärer, etwas provokanter Begriff für die Injektion von Polynukleotiden, die aus Lachssperma (Salmon-DNA) gewonnen werden. Medizinisch spricht man von polynukleotidbasierten Biostimulatoren oder „Salmon DNA“-Präparaten. Diese Produkte enthalten lange Ketten von Nukleotiden, die entzündungshemmende und regenerative Prozesse in der Haut anregen sollen.

Wie funktioniert die Behandlung?

Beim Lachssperma spritzen werden sterile Lösungen mit Polynukleotiden mittels feiner Nadeln intradermal oder subkutan appliziert. Die Wirkungsweise beruht auf mehreren Effekten:

  • Stimulation von Fibroblasten: Polynukleotide regen die Fibroblasten an, mehr Kollagen und Elastin zu bilden.
  • Hydratation und Volumen: Durch Anziehung von Wasser verbessern sich Hautstruktur und Spannkraft.
  • Anti‑inflammatorischer Effekt: Polynukleotide können entzündungshemmend wirken und die Geweberegeneration fördern.
  • Förderung der Mikrozirkulation: Verbesserte Durchblutung unterstützt die Regeneration.

Die Kombination dieser Effekte führt häufig zu einem frischeren, strafferen Hautbild mit feinerer Struktur und reduziertem Faltenbild.

Wofür wird „Lachssperma spritzen“ eingesetzt?

Häufige Anwendungsgebiete sind:

  • Gesicht: feine Linien, Volumenverlust, schlaffe Wangen
  • Hals und Décolleté: Hautfestigkeit und Struktur
  • Hände: Altersflecken, dünne, faltige Haut
  • Narben und Aknenarben: Verbesserung der Hauttextur
  • Haarausfall: In Kombination mit anderen Therapien zur Förderung des Haarwachstums

Ablauf einer Behandlung

  1. Beratung und Aufklärung: Indikationsprüfung, Allergie- und Krankengeschichte.
  2. Reinigung und ggf. lokale Betäubung der Behandlungszone.
  3. Injektion der Polynukleotidlösung mit feinen Kanülen oder Nadelstechniken (mesotherapeutisch, intradermal).
  4. Kurze Nachsorge: Kühlung, Hinweise zur Pflege.

In der Regel sind mehrere Sitzungen (z. B. 2–4 im Abstand von 2–4 Wochen) sinnvoll, gefolgt von Erhaltungsbehandlungen einmal alle 3–6 Monate, je nach Ausgangsbefund und Produkt.

Wirkdauer und Ergebnisse

Erste Verbesserungen sind oft nach wenigen Wochen sichtbar, da die Zellregeneration Zeit braucht. Die volle Wirkung entfaltet sich über mehrere Monate, wenn Kollagen und Elastin aufgebaut werden. Dauer und Intensität des Effekts hängen von Alter, Hautzustand, Lebensstil und der genauen Behandlungsprotokoll ab.

Sicherheit, Nebenwirkungen und Risiken

Polynukleotid‑Präparate gelten in den Händen erfahrener Ärztinnen und Ärzte als gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen:

  • Vorübergehende Rötung, Schwellung oder kleine Blutergüsse an den Einstichstellen
  • Leichte Druckschmerzen oder Spannungsgefühl
  • Selten: infektiöse Komplikationen bei unsauberer Durchführung
  • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen

Wichtig: Personen mit aktiven Hautinfektionen, bestimmten Autoimmunerkrankungen oder Schwangerschaft sollten die Behandlung meiden oder erst nach ärztlicher Abklärung durchführen lassen.

Wissenschaftliche Evidenz

Es gibt klinische Studien und Fallserien, die positive Effekte von Polynukleotiden auf Hautstruktur, Volumen und Wundheilung dokumentieren. Allerdings variiert die Studienqualität; größere, randomisierte und langfristige Studien sind begrenzt. Eine seriöse Beratung klärt über den aktuellen Evidenzstand und realistische Erwartungen auf.

Vor der Behandlung: Fragen an die Klinik

  • Welche Produkte und Marken verwenden Sie? (Hersteller, sterile Chargen)
  • Welche Qualifikation hat das Behandlungspersonal?
  • Wie viele Sitzungen empfehlen Sie und welche Kosten entstehen?
  • Welche Nebenwirkungen sind möglich und wie gehen Sie damit um?
  • Gibt es Vorher‑Nachher‑Bilder und Patientenberichte?

Alternativen und Kombinationen

Polynukleotide können allein wirken oder kombiniert werden mit Hyaluronsäure, Microneedling, PRP (Plättchenreiches Plasma) oder Lasertherapie, um Synergieeffekte zu erzielen. Ob Kombination sinnvoll ist, entscheidet die Ärztin/der Arzt individuell.

Kosten

Die Preise für „Lachssperma spritzen“ variieren stark nach Region, Produktqualität und Umfang der Behandlung. Pro Sitzung liegen die Kosten oft im mittleren bis höheren Preissegment kosmetischer Injektionsverfahren. Ein verbindlicher Kostenvoranschlag sollte Teil der Erstberatung sein.

Fazit — ist „Lachssperma spritzen“ das Richtige für Sie?

„Lachssperma spritzen“ (Polynukleotide) ist eine interessante Option zur Hautrevitalisierung mit wachsender Beliebtheit. Die Methode kann feine Falten glätten, Hautstruktur verbessern und die Regeneration unterstützen. Entscheidend sind eine qualifizierte Aufklärung, sterile Anwendung durch erfahrenes Personal und realistische Erwartungen. Möchten Sie die Behandlung in Erwägung ziehen, suchen Sie eine ärztliche Praxis mit Fachkenntnis in ästhetischer Medizin und besprechen Sie Indikation, Ablauf und mögliche Alternativen ausführlich.

Weiterführende Links

Für vertiefende Informationen eignen sich wissenschaftliche Datenbanken und Empfehlungen von Fachgesellschaften. Suchen Sie nach Begriffen wie „polynucleotides skin“, „salmon DNA aesthetic“ oder „polynucleotides clinical study“ in PubMed und auf den Webseiten von dermatologischen Fachgesellschaften.

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